Wir waren am Wochenende mit rund 130 Menschen bei den Startertagen in Naumburg und haben gezeigt, was es heißt in eine Richtung zu paddeln.
Gemeinsam und mit vereinten Kräften an einem Strang ziehen, in die selbe Richtung paddeln und merken: Gemeinsam geht es besser! Das konnten die neuen Auszubildenden der drei sächsischen VW-Standorte Zwickau, Chemnitz und Dresden am vergangenen Wochenende ganz praktisch erfahren - und dabei hatten sie zusammen mit erfahrenen Betriebsrät*innen und Vertrauensleuten der IG Metall Zwickau und der IG Metall Chemnitz auch noch jede Menge Spaß und Action. Nach diesem Wochenende in Naumburg sind die neuen Auszubildenden fit in Sachen Mitbestimmung, Tarifvertrag und faires Miteinander im Gepäck. Jetzt wünschen wir euch allen einen guten Start in eure Ausbildung!
Wie schon in den vorangegangenen Jahren haben wir als IG Metall Zwickau alle Jugendlichen, die am 1. September ihre Ausbildung in unseren Betrieben antreten, zu einem Kennenlernen eingeladen. Den Auftakt machten in diesem Jahr die neuen Azubis der er drei sächsischen VW-Standorte Zwickau, Chemnitz und Dresden. Am kommenden Wochenende begrüßen wir dann die "Neuen" aus anderen Betrieben der Region, u.a. von Schnellecke, Clarios und Plauen Stahl.
Bei einer gemeinsamen Schlauchboot-Tour auf der Saale kam es darauf, ob alle im Boot in die gleiche Richtung paddeln - und vor allem gemeinsam für ihr Fortkommen sorgen. Wer sich nur treiben ließ, war schnell abgeschlagen... Sinnbildlich also für die Solidarität in einer Gewerkschaft, die nur dann mit den Beschäftigten etwas erreichen kann, wenn wir gemeinsam angreifen. Das wurde auch beim ein oder anderen Tauzieh-Duell mehr als deutlich!
Bevor der Tag in den gemütlichen Teil überging, gab es noch eine Wissensoffensive: Was ist Gewerkschaft, warum brauche ich einen Tarifvertrag, was bedeutet das für meine Ausbildungsvergütung und was wäre, wenn es all das nicht mehr gäbe? Wer ist mein Betriebsrat und wen kann ich bei Problemen ansprechen? Neben Kollegen der beiden IG Metall Geschäftsstellen standen auch zahlreiche Betriebsrätinnen und Betriebsräte sowie die Vertrauensleute im Zwickauer VW-Werk Rede und Antwort.