Betriebsratswahl Volkswagen Sachsen Zwickau Über 80 Prozent der Stimmen für Team IG Metall

Ein starkes Signal in herausfordernden Zeiten: Bei der Betriebsratswahl im Volkswagen Werk Zwickau, bei der erstmals drei Listen antraten, entfielen 81,15 Prozent der abgegebenen Stimmen auf die Liste der IG Metall.

Volkswagen IG Metall Liste 3 Plakat

13. März 2026 13. März 2026


Damit stellt die IG Metall künftig 29 der 35 Mandate. Die Gesamtzahl der Mandate war aufgrund gesunkener Beschäftigtenzahlen von 37 auf 35 reduziert worden. Die Wahlbeteiligung lag mit 73% Prozent über dem Niveau der Betriebsratswahl 2025.

„Das Ergebnis ist ein deutliches Zeichen der Belegschaft, die trotz aller Herausforderungen, Unsicherheiten und Spaltungsversuche geschlossen hinter der IG Metall Liste steht. Mit diesem Rückhalt gehen wir als Team IG Metall gestärkt und selbstbewusst in die bevorstehenden Auseinandersetzungen um die Zukunft des Standortes – und damit der gesamten Automobilregion“, erklärte Thomas Knabel, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Zwickau. Weiter sagte Knabel: „Mein Dank gilt insbesondere allen Vertrauensleuten und Betriebsräten, die durch ihre unermüdliche Arbeit in diesen schwierigen Zeiten dieses Ergebnis möglich gemacht haben. Der im Vorfeld vielfach vermutete Rechtsruck hat sich als medialer Scheinriese erwiesen. Diese Belegschaft weiß sehr genau, wer für ihre Interessen einsteht und wer nicht – auch das zeigt das eindeutige Ergebnis.“

Mike Rösler, stellvertretender Betriebsratsvorsitzender und Spitzenkandidat der Liste IG Metall, zum Ergebnis der Wahl: „Unsere Kolleginnen und Kollegen haben heute klar entschieden: Sie wollen eine starke Interessenvertretung der IG Metall im Betriebsrat. Dieses Vertrauen ist für uns klarer Auftrag und Verpflichtung zugleich, gerade in einer Zeit, in der viele Beschäftigte verunsichert sind. Dass die Wahlbeteiligung gestiegen ist, zeigt ganz deutlich, dass unsere Belegschaft mitreden und mitgestalten will. Genau dafür stehen wir als IG Metall. Die kommenden vier Jahre werden entscheidend für die Zukunft unserer gesamten Automobilregion sein. Wir werden alles dafür tun, dass es hier am Standort auch über 2030 hinaus weitergeht, für sichere Arbeitsplätze und eine starke Industrieregion Zwickau.“

Der amtierende Betriebsratsvorsitzende Mario Albert ergänzte: „Wir haben unsere Aufgabe in schwierigen Zeiten übernommen und danken unserer Belegschaft für die Unterstützung und das ausgesprochene Vertrauen. Gemeinsam mit der gesamten Fraktion werden wir weiter entschlossen für die Interessen der Beschäftigten kämpfen.“