Tarifrunde Metall und Elektro Zweite Verhandlungsrunde mit Arbeitgebern M+E

Am Donnerstag, 29. Oktober findet die 2. Verhandlungsrunde mit dem Arbeitgeberverband VME statt. Es ist die letzte Gelegenheit, ein verhandlungsfähiges Angebot auf den Tisch zu legen. Am 31. Oktober läuft die Friedenspflicht aus. Ab dann sind Warnstreiks möglich.

Verhandlungen Chemnitz

23. Oktober 2026 23. Oktober 2026


Die IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen fordert 5 Prozent mehr Entgelt für 12 Monate für die rund 96.000 Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Berlin und Brandenburg.  Zudem will die IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen in den Verhandlungen über die Absicherung der Arbeitsplätze und Standorte, über eine tarifliche Gewinnbeteiligung für Beschäftigte und Auszubildende sowie eine soziale Komponente zur Besserstellung unterer Entgeltgruppen sprechen. Die Arbeitgeber haben in der ersten Verhandlung am 12. Oktober kein Angebot vorgelegt.

Die zweite Tarifverhandlung mit dem Arbeitgeberverband VME findet am Donnerstag, 29. Oktober 2026 in Berlin statt.

Jan Otto, IG Metall-Bezirksleiter Berlin-Brandenburg-Sachsen: „Die Arbeitgeber stehen in der Verantwortung, in der zweiten Runde ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen. Es ist die letzte Gelegenheit, Warnstreiks vorm Ablauf der Friedenspflicht am 31. Oktober zu verhindern. Vom 1. November an sind Arbeitsniederlegungen möglich. Die Beschäftigten erwarten und brauchen angesichts der massiven Preissteigerungen eine deutliche Entgelterhöhung.“

M+E-Arbeitgeber ohne Angebot

Verhandlungsauftakt am 14. Oktober in Chemnitz. Keine Chance fürs Mauern: Am Verhandlungstisch keine Bewegung. Vor der Tür umso mehr. Weit mehr als 100 Metallerinnen und Metaller haben am Mittwochmorgen in Chemnitz gemeinsam die Mauer aus Belastungen zu Fall gebracht.