Die Angriffe auf die Beschäftigten in der Automobil- und Zulieferindustrie müssen ein Ende haben. Massenentlassungen, drohende Standortschließungen, Verlagerungen von Zukunftsprodukten an Billigstandorte - wir sagen am 21.09.2026 um 15.30 Uhr auf dem Hauptmarkt Zwickau laut und deutlich: Es reicht!
Im Rahmen des bundesweiten Aktionstags der IG Metall ruft die IG Metall Zwickau am 21. September 2026 um 15:30 Uhr zu einer Großkundgebung auf dem Zwickauer Hauptmarkt auf. Unter dem Motto „Es reicht! Zukunft oder Widerstand“ wollen wir ein Zeichen setzen!
Schließung, Verlagerung, Arbeitsplatzabbau – für ihre Managementfehler wollen Konzernbosse die Beschäftigten bluten lassen. Doch die Beschäftigten der Autozulieferer und Hersteller sagen: Jetzt reicht's!
Sichere Arbeit, gute Renten, genügend Kita-Plätze und gute Versorgung im Krankheits- und Pflegefall: Nur mit einem gut ausgebauten Sozialstaat können wir unseren Alltag meistern. Warum wir uns für den Sozialstaat einsetzen und welche Mythen wir entlarven müssen.
Ein deutliches Signal: Bei der Betriebsratswahl im Volkswagen Werk in Zwickau entfielen 88,5 % der abgegebenen Stimmen auf die Liste der IG Metall. Auf die Liste der IG Metall entfallen damit 33 der 37 Mandate. Die Wahlbeteiligung lag dabei mit knapp 70% über der von 2022.
Für Beschäftigte in der Leiharbeit gibt es seit dem 1. September mehr Geld. Die Entgelte steigen um 2,5 Prozent. Dadurch erhöhen sich auch die Sonderzahlungen und der Mitgliedervorteil für IG Metall-Mitglieder.
„Wer nichts fordert, kriegt auch nichts – wir haben lange nichts gefordert und auch nichts bekommen.“ Das sagt Marcel Wojciechowski. Er ist Betriebsratsvorsitzender bei Logistikdienstleister TSL, angesiedelt auf dem VW-Werksgelände.
Laut, sichtbar, kämpferisch und entschlossen: Das war unser 1. Mai 2025!
Bereits zum zweiten Mal trafen sich Schwerbehindertenvertretungen (SBV) und Betriebsräte aus Betrieben des IG Metall Bezirks Berlin-Brandenburg-Sachsen zum gemeinsamen Wissens- und Erfahrungstransfer.
Bereits vor dem geplanten Einzug ins Bundeskanzleramt wird Friedrich Merz von der IG Metall BBS zur Ordnung gerufen. Wer das Industrieland Deutschland führen will, muss Beschäftigung und gute Arbeit sichern.