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Das Bildungsprogramm 2027 der IG Metall bündelt erstmals alle zentralen Angebote in einem Heft. Mehr Überblick, Orientierung und Möglichkeiten für starkes Handeln. Arbeitsplätze, Mitbestimmung und Zusammenhalt stehen unter Druck. Finde jetzt das passende Seminar!
Wenn die Wirtschaft schwächelt, kommt es auf den staatlichen und den privaten Konsum an. Die Staatsausgaben haben wir nicht in der Hand, aber für mehr private Nachfrage können wir kämpfen!
Ja, die Zeiten waren schon mal besser: Etliche Betriebe stecken in Schwierigkeiten. Doch wo es brennt, finden wir Lösungen. Für die Standorte und die Beschäftigten! Es gibt aber auch zahlreiche Unternehmen, in denen es läuft. Währenddessen steigen für uns alle die Belastungen.
Die Kolleginnen und Kollegen in den Industriebetrieben der Region waren heute an fünf Standorten im Warnstreik. Den Anfang machte am Morgen die Belegschaft des Batterieherstellers Clarios in Zwickau, dann ging es weiter an den beiden Mahle Standorten. Auch zwei Zulieferer traten in den Ausstand.
Die Warnstreikwelle rollt weiter: Heute waren Beschäftigte von Auerhammer in Aue, Porsche Werkzeugbau in Schwarzenberg und der Leichtmetallgießerei Handtmann vorm Werkstor.
Die Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie gehen auch in unserer Region weiter.
Am 4. November 2011 explodierte im Zwickauer Stadtteil Weißenborn ein Haus. Die Selbstenttarnung des "Nationalsozialistisches Untergrunds" (NSU) wirkt bis heute nach. Die gesellschaftliche Aufarbeitung ist längst nicht abgeschlossen. Am heutigen Tag gedenkt Zwickau der Opfer der Rechtsterroristen.
Die Tarifrunde Metall und Elektro 2026 läuft. In der Branche arbeiten über 3,7 Millionen Beschäftigte. Wir fordern 5 Prozent mehr Geld - zudem wollen wir über die Sicherung von Arbeitsplätzen und Standorten reden, sowie über eine tarifliche Gewinnbeteiligung und eine soziale Komponente.
Krise, Krise, Krise: Viele Arbeitgeber zeichnen ein düsteres Bild der Lage. Doch die Betriebsräte und Beschäftigten in den Betrieben sehen die Situation weniger kritisch.
Der Pflegeversicherung fehlt Geld. Die Bundesregierung will die Löcher mit einem Spargesetz stopfen. Doch das würde neue Härten bedeuten: für Millionen Pflegebedürftige und ihre Angehörigen. Dabei gibt es eine soziale Alternative zu bloßen Leistungskürzungen.