Da die Geschäftsführung bei KEB Antriebstechnik in Schneeberg nach wie vor Verhandlungen über die tarifvertragliche Absicherung der Arbeits- und Entgeltbedingungen verweigert, rief die IG Metall Zwickau am 30. April erneut zu einem Warnstreik auf.
Im Westen Flächentarif, im Osten noch nicht mal an den Verhandlungstisch. Damit muss Schluss sein, finden die Beschäftigten von KEB Antriebstechnik in Schneeberg. Und haben heute entschlossen ihren ersten Warnstreik hingelegt.
Auf einer ersten gemeinsamen Sitzung hat sich die Tarifkommission für die Kontraktlogistiker der Region auf einen einheitlichen Fahrplan verständigt. Die nächste Tarifrunde steht im Herbst an.
Seit dem Frühjahr fordern die rund 130 Kolleginnen und Kollegen von KEB Antriebstechnik in Schneeberg Gespräche mit der Geschäftsleitung. Bislang erfolglos.
Annähernd 72 Prozent der Auszubildenden in Deutschland sind mit der Qualität ihrer Ausbildung zufrieden beziehungsweise sehr zufrieden. Doch für viele reicht das Gehalt nicht aus zum Leben. Das sind wesentliche Ergebnisse einer repräsentativen Befragung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB).
Die Delegiertenversammlung 2025 der IG Metall Zwickau war mehr als ein Rückblick auf ein schwieriges Jahr. Sie war ein starkes Signal für Zusammenhalt, Engagement und klare Haltung in stürmischen Zeiten.
Bei der zweiten Delegiertenversammlung des Jahres ging es hoch her: Rund 60 Kolleginnen und Kollegen diskutierten mit dem sächsischen Wirtschaftsminister Dirk Panther über die Zukunft der Automobilregion Südwestsachsen.
Mit offenen Worten und einem Offenen Brief, der von der überwiegenden Mehrheit der Beschäftigten unterschrieben wurde, wenden sich die Beschäftigten der KEB Antriebstechnik aus Schneeberg an die Politik:
Die Mitgliederversammlung der Außerbetrieblichen Gewerkschaftsarbeit (AGA) Crimmitschau führte dieses Mal nach Meerane: Die Kolleginnen und Kollegen informierten sich über die Arbeitsbedingungen bei Sitzhersteller Adient.
Mit einer starken Aktion haben die Jugend- und Auszubildendenvertretungen aller sächsischen VW-Standorte ein deutliches Zeichen gesetzt: Gelbe Briefe an das Management und eine klare Forderung nach Übernahmeperspektiven statt Perspektivlosigkeit! Noch steht die Antwort von Thomas Schäfer aus.