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Die IG Metall hat die Einigung bei VW als "schwierigen, aber tragfähigen Kompromiss" bezeichnet. IG Metall-Bezirksleiter Dirk Schulze erklärte: "Mit einer solidarischen Lösung aller deutschen VW-Standorte ist es gelungen, einen Kahlschlag zu verhindern."
Jetzt ist es so weit: In der Nacht von Samstag auf Sonntag ist die Friedenspflicht bei Volkswagen abgelaufen. Pünktlich um 0.00 Uhr traten die VW-Beschäftigten in Zwickau, Chemnitz und Dresden vor die Tore und machten eines ganz deutlich: Sie sind streikbereit!
Die Friedenspflicht bei Volkswagen ist seit Sonntagnacht ausgelaufen. Jetzt werden wir sehen, wie heiß der Dezember wird! Jetzt kommt es darauf an, unseren Forderungen Nachdruck zu verleihen.
Es ist eine Kampfansage von historischem Ausmaß an die eigene Belegschaft und an ganze Heimatregionen im Herz des Konzerns.
Volkswagen hält weiter an seinen Plänen fest: Rendite auf Kosten von Beschäftigung! Nachdem die IG Metall massiv den Druck auf das Top-Management erhöht hat, wurde die ursprünglich für Oktober geplante Verhandlungsrunde vorgezogen.
Am 25. September 2024 haben Tausende VW-Beschäftigte in Hannover zum Auftakt der Tarifverhandlungen ein starkes Zeichen gegen Arbeitsplatzabbau und Werksschließungen gesetzt. Aus Berlin-Brandenburg-Sachsen nahmen über 250 Kolleg*innen teil.
Am 9. Dezember nahmen bundesweit rund 103.000 VWlerinnen und VWler aus den sechs Standorten des Haustarifvertrages und der VW Sachsen GmbH an Warnstreiks teil.
Drei Tarifverhandlungen verpasste Volkswagen die Chance, den seit September eingeschlagenen Weg, der Werksschließungen und Massenentlassungen aus Sicht der Arbeitgeberseite nicht mehr ausschließt, wieder zu korrigieren.
Die Abbaupläne des VW-Vorstandes stoßen auch bei der Volkswagen Sachsen GmbH auf massiven Widerstand von IG Metall und Betriebsräten.
Unsere engagierten und aktiven Mitglieder des Arbeitskreises Außerbetriebliche Gewerkschaftsarbeit, kurz AGA, haben sich traditionell zum Jahresabschluss getroffen. Passenderweise zum Internationalen Tag des Ehrenamts blickten die Kolleginnen und Kollegen zurück auf ein ereignisreiches Jahr 2024.