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„Wer nichts fordert, kriegt auch nichts – wir haben lange nichts gefordert und auch nichts bekommen.“ Das sagt Marcel Wojciechowski. Er ist Betriebsratsvorsitzender bei Logistikdienstleister TSL, angesiedelt auf dem VW-Werksgelände.
Laut, sichtbar, kämpferisch und entschlossen: Das war unser 1. Mai 2025!
Bereits vor dem geplanten Einzug ins Bundeskanzleramt wird Friedrich Merz von der IG Metall BBS zur Ordnung gerufen. Wer das Industrieland Deutschland führen will, muss Beschäftigung und gute Arbeit sichern.
Da die Geschäftsführung bei KEB Antriebstechnik in Schneeberg nach wie vor Verhandlungen über die tarifvertragliche Absicherung der Arbeits- und Entgeltbedingungen verweigert, rief die IG Metall Zwickau am 30. April erneut zu einem Warnstreik auf.
Super Stimmung, ein Meer an Fahnen und vor allem viele entschlossene Metallerinnen und Metaller! Danke für euren Einsatz zum Industriepolitischen Aktionstag in Leipzig. Allein in Leipzig standen wir mit 12.000 Kolleginnen und Kollegen auf dem Augustusplatz.
Im Westen Flächentarif, im Osten noch nicht mal an den Verhandlungstisch. Damit muss Schluss sein, finden die Beschäftigten von KEB Antriebstechnik in Schneeberg. Und haben heute entschlossen ihren ersten Warnstreik hingelegt.
Auf einer ersten gemeinsamen Sitzung hat sich die Tarifkommission für die Kontraktlogistiker der Region auf einen einheitlichen Fahrplan verständigt. Die nächste Tarifrunde steht im Herbst an.
Seit dem Frühjahr fordern die rund 130 Kolleginnen und Kollegen von KEB Antriebstechnik in Schneeberg Gespräche mit der Geschäftsleitung. Bislang erfolglos.
Die IG Metall Jugend macht klar: Wir sind dabei beim 1. Mai auf dem Zwickauer Hauptmarkt. Warum es gerade für junge Menschen in unserer Region wichtig ist, zum Tag der Arbeit laut und sichtbar zu sein - für gute und sichere Arbeitsplätze und eine Zukunft, die diesen Namen verdient!
Annähernd 72 Prozent der Auszubildenden in Deutschland sind mit der Qualität ihrer Ausbildung zufrieden beziehungsweise sehr zufrieden. Doch für viele reicht das Gehalt nicht aus zum Leben. Das sind wesentliche Ergebnisse einer repräsentativen Befragung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB).